Nachgekocht: Quinoa-Pizza aus VFF2

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„Vegan for fit“ und „Vegan for fit Gipfelstürmer“ sind die einzigen Bücher von Attila Hildmann, die wir im Regal stehen haben. Der Grund ist, dass die Rezepte zum größten Teil vollwertig sind. Ich bin kein Freund von veganen Kochbüchern, wo alles mit Sojaprodukten oder Butter durch Margarine ersetzt wird. Ersatzprodukte sind meist weder vollwertig noch gesund. Wenn sich so etwas doch in unsere Küche verirrt (1-2mal im Monat), dann weil ich oder Mr. FriedeFreude Appetit darauf haben. Und nicht, weil wir als vegan/vegetarisch lebend etwas ersetzen müssen.

So haben wir am Wochenende die Quinoa-Pizza mit low-fat-Hummus und Tomate nachgebacken. Die Zutaten sind recht einfach und außer den frischen Zutaten haben wir alles immer da.

Dass die Pizza nicht so wie auf dem Foto von Attila aussieht, hat mit meiner Neigung zu tun, fehlende Zutaten mit Anderen (was zur Zeit da ist) zu ersetzen. So wurden statt Basilikum kurzerhand Alfalfa-Sprossen genommen.

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Zutaten für 2 Personen:

  • 150g Quinoa
  • 300ml Wasser
  • 2 Tomaten
  • Salz und Pfeffer
  • Alfalfa-Sprossen (im Original: eine Handvoll Basilikum)
  • 1 Handvoll Kürbiskerne, grob gehackt

Hummus:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 180g Kichererbsen, aus der Dose (abgetropft)
  • 60ml Haferdrink (im Original: Reisdrink – ist aber leider nicht vollwertig)
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

Die Quinoa habe ich am Tag zuvor mit der doppelten Menge Wasser gekocht. Erst aufkochen lassen, dann zugedeckt bei schwacher Hitze köcheln lassen, bis das Wasser komplett weg ist. Anschließend vom Herd nehmen und quellen lassen (dafür lege ich ein Küchenhandtuch über den Topf, damit die Hitze nicht entweichen kann).

Tipp: Wenn man genau die passende Menge Wasser hinzugibt, dann braucht man später nichts abzugießen. Ich achte immer darauf, egal ob bei Linsen, Reis oder auch Quinoa, dass nichts zu viel Wasser zugegeben wird. Meist ist es die doppelte Menge, z.B. bei 1 Ta. Vollkornreis (mit geschältem, weißen Reis habe ich keine Erfahrung) gebe ich 2 Ta. Wasser hinzu. Passt genau! Beim Kochen, besonders langem Kochen (wie beim Vollkornreis) gehen einige Mineralien und Spurenelemente in das Wasser über. Es ist einfach zu schade, das WERTvolle Wasser abzugießen! Auch beim Kochen von Gemüse hebe ich das Wasser auf. Entweder trinke ich das direkt, bereite eine Soße daraus vor oder koche später eine Suppe daraus.

Backofen auf 200° Umluft vorheizen.

Die Quinoa mit 140ml Wasser und Salz in einem Standmixer zu einem Brei mixen. Jeweils die Hälfte der Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech zu einem Pizzakreis dünn ausstreichen. Funktioniert super mit leicht angefeuchteten Händen.

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Die Pizzaböden auf mittlerer Schiene 15-20 min backen. Auf die Ränder gut achten, weil sie recht schnell verbrennen können. Bei Bedarf eine Alufolie darüber legen (verhindert das Verbrennen).

Für den Hummus werden alle Zutaten in einem Standmixer zusammen gemixt. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Sobald die Pizzaböden kross gebacken sind, werden sie aus dem Backofen genommen und mit dem Hummus bestrichen. Die Tomaten in Scheiben werden darauf verteilt, mit Alfalfa-Sprossen (bzw. Basilikumblättern) belegt und mit gehackten Kürbiskernen bestreut. Bei Bedarf kann noch mit Salz und Pfeffer nachgewürzt werden.

Ich war positiv überrascht, dass man den Quinoa-Teig auf eine gute Pizzagröße bringen konnte. So füllte die Pizza zwei große Teller und hat uns beide satt gemacht.

Wenn man Kichererbsen und Quinoa mag, wird man diese Pizza lieben. Ich bin begeistert!

Die Zubereitung ist einfach und die Zutaten sind schnell eingekauft. Die Quinoa-Pizza wird auf jeden Fall wieder gebacken.Wir haben uns überlegt, dass man sie sicher auch gut mit leicht gegartem Gemüse belegen könnte. Wäre zwar ein Arbeitsschritt mehr, aber geschmacklich bestimmt ein Genuss.

Guten Appetit!

Love & Peace

Mrs. FriedeFreude 🙂

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. veganriot sagt:

    Klingt wirklich toll! Und ist der Teig zerfallen, oder konnte man ihn gut schneiden, bzw sogar in Stücken mit den Fingern essen?

    Gefällt mir

    1. Hallo!

      Der Teig war gut zu schneiden. Beim Backen müsste man darauf achten (Zeit/Temperatur und evtl. abdecken), dass auch die Mitte kross wird. Dann kann man die Pizza auch gut mit Fingern essen.
      Viel Spaß beim ausprobieren!

      Grüße
      Mrs. FriedeFreude 🙂

      Gefällt 1 Person

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