Schnelle Roggenvollkornbrötchen mit Hefe

Diese Brötchen gibt´s bei uns seit einiger Zeit fast 2mal in der Woche. Der Teig ist ganz einfach zu machen und nach 30-40 min, sind die Brötchen komplett fertig. Der Teig benötigt keine lange Gehzeit oder Kneten. Die Brötchen werden auch nicht geformt. Ruck zuck hat man selbstgebackene Brötchen auf dem Frühstückstisch.

Roggen schmeckt kräftig und ist auch nach dem Backen recht klebrig. Anders als Weizen enthält Roggen mehr sogenannter „Schleimstoffe“ (Pentosane), die relativ viel Wasser binden. Das wiederum verhindert die Bildung von Klebersträngen, die für die Lockerung des Teiges und die Krumenstuktur wichtig sind. Deshalb wird der Roggen meist als Sauerteig verbacken. Die Säuerung hemmt die Aktivität der mehleigenen Enzyme, die die Stärke abbauen. So wird weniger Wasser gebunden und der Teig wird lockerer. Zusätzlich entsteht eine elastische Krume. Doch wer Sauerteig kennt, weiß dass die Zubereitung einen etwas größeren Zeitaufwand benötigt.
Apfelessig dient als Trieb- und Säuerungsmittel und gibt dem Teig einen angenehmen Sauerteiggeschmack.

Bei diesen Brötchen ist Kneten nicht notwendig. Auch auf das Formen wird verzichtet, da der Teig zu klebrig ist. Die Brötchen werden lediglich in Dinkelvollkornmehl gewälzt und auf das Blech gelegt. Deshalb haben sie nicht diese typische Brötchenform. Sind eher als Fladen zu bezeichnen.

Zutaten (für ca. 2 Backbleche):

  • 400g Roggen, gemahlen
  • 240g Dinkel, gemahlen
  • 100g Einkorn, gemahlen
  • 1 Würfel BioHefe
  • 3 EL Apfelessig
  • 2 TL Salz
  • ca. 500-700ml Wasser
  • für mehr würzigen Geschmack, kann man noch Brotgewürz hinzugeben. Geht aber auch super ohne.

Roggen, Dinkel und Einkorn vermahlen und mit Salz gut mischen. Währenddessen wird ein Würfel BioHefe in einem Gefäß mit ca. 250ml warmen Wasser vermischt. Zu dem Hefe kommen 3 EL Essig. Das Ganze wird mit dem Mehl gemischt. Dann kommt nach und nach das restliche Wasser hinzu bis eine klebrige Masse nicht zu breiige entsteht.

Bei der Wassermenge muss individuell geguckt werden. Entscheidend ist, welches Mehl ihr benutzt. Da ich das volle Korn mahle und direkt das Mehl verwende, verhält es sich anders als, wenn man ein Vollkornmehl aus dem Laden kauft. Das solltet ihr dann nach Gefühl und Konsistenz machen. Zum Mischen nehme ich einen Teigschaber. Damit trenne ich dann auch den Teig ab und gebe es in einen tiefen Teller mit etwas Dinkelvollkornmehl. Ich wälze den Fladen, damit es voll mit Mehl bedeckt ist und lege es auf einen mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Damit sie etwas besser aufgehen, kann man die Fladen für ca. 30 min stehen lassen. Man kann sie aber auch direkt in den kalten Backofen schieben. Während der Vorheizzeit haben die Fladen zusätzlich Zeit zu gehen.
Die Brötchen werden bei 200° Umluft ca. 30 min gebacken. Beim Brot bzw. Brötchentest wird auf die Rückseite der Brötchen mit dem Finger geklopft. Wenn es sich hohl anhört, sind die Brötchen fertig.

Alternativ für ein Backblech und nur mit Dinkel und Roggen gebacken kann man dieses Rezept verwenden:

Zutaten (für ca. 12 Brötchen):

  • 200g Roggen, gemahlen
  • 400g Dinkel, gemahlen
  • 20g BioHefe
  • 2 EL Apfelessig
  • 1-2TL Salz
  • Wasser
  • für mehr würzigen Geschmack, kann man noch Brotgewürz hinzugeben. Geht aber auch super ohne.

Wichtig ist, dass die Brötchen abkühlen müssen, sonst ist der Teig noch sehr klebrig. Aber die Wartezeit lohnt sich. Die warmen Brötchen können dann pur oder mit Belag verzehrt werden. Wie wir hier mit dem veganen „Lachs“ (unbedingt zu empfehlen! hier entdeckt).

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Ich liebe diese Fladen, weil ich ein großer Fan von Roggenvollkorn bin und weil sie so einfach und schnell zu machen sind. Wer Vollkorn liebt, wird auch diese Fladen lieben.


Viel Spaß beim Nachbacken!

Love & Peace
Mrs. FriedeFreude 🙂

 

 

 

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