Rohkostkuchen à la Schwarzwälder

Ich freue mich, dass ich mich an diesen großartigen Kuchen herangetraut habe. Die Zutaten sind recht einfach. So dachte ich mir: ich probiere es aus. Gedacht, getan!

Das Originalrezept habe bei ascensionkitchen gefunden. Einige Kleinigkeiten habe ich abgeändert.
Der Kuchen bietet zwar ein tolles Geschmackserlebnis, hat aber wenig mit dem Original Schwarzwälder Kirschtorte gemeinsam…außer den Kirchen und vielleicht noch den Schichten. Wer eine „gesunde“ Alternative zur Schwarzwälder Kirschtorte erwartet, sollte etwas anderes ausprobieren. Wer aber Rohkostkuchen mag, gerne etwas neues ausprobiert und eine orgastische Geschmackserfahrung erleben möchte, sollte unbedingt diesen Kuchen machen 🙂

Vorbereitung: 

  1. die Cashews für den Boden (274g) über Nacht in Wasser legen
  2. ca. 2 Stunden vor dem Zubereiten die Kirschen in ein Küchensieb zum Abtropfen geben
  3. wenn es keine frischen Medjoul Datteln sind (wenn sie schon etwas trocken sind), wird empfohlen sie für ca. 30 min in heißes/warmes Wasser zu legen

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Boden: 

Die Cashews und die Kokosraspel in eine Küchenmaschine geben und zerkleinern lassen. Am besten eignet sich dafür ein Food Professor. Mit einem Hochleistungsmixer geht es auch gut, wenn man nicht zu lange mixt (sonst wird es breiig).

Dann wird Salz, Kakaopulver und das Kokosöl dazugegeben und durchgemischt. Anschließend werden die Datteln nach und nach dazugegeben und alles wird zu einem klebrigen Teig gemischt.

Den Teig in eine rechteckige Form geben. Man könnte es mit Backpapier (ist praktisch für das herausnehmen) oder mit einer Frischhaltefolie auslegen. Die Form sollte 20 x 20 cm groß sein. Eine Glasauflauform eignet sich super dafür (von Ikea, 25 x 16 cm).

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Füllung:

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Für die Füllung wird das Kokosöl und Kokosmus in einem Wasserbad geschmolzen. Kokosmilch, Kokosöl, Kokosmus, Vanille, Ahornsirup und Flohsamenschalen werden in einem Hochleistungsmixer gemixt. Zu der Masse werden die Cashews (abgegossen, gewaschen und abgetropft) dazugegeben und alles nochmals zu einer cremigen Masse mixen.

Die Hälfte der Masse wird rausgenommen. Die verbleibende Hälfte wird mit Kakaopulver und Espresso gemixt und auf dem Teig gleichmäßig verteilt.

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Das Ganze wird für ca. 1 Stunde ins Gefrierfach gegeben.

Nachdem die Kakaoschicht festgeworden ist, können die abgetropften Kirchen auf ihr verteilt werden. Im sauberen Mixbehälter wird die helle Creme mit Zitronensaft gemixt und über die Kirschen gegeben. Alles Glattstreichen und für weitere 1-2 Stunden ins Gefrierfach stellen.

Wenn der Kuchen komplett gefroren ist, kann diesen gut in Stücke schneiden. Zum Servieren sollte er aber etwas aufgetaut sein. Es sei denn man möchte eine Eis-Torte essen. Meiner Meinung nach schmeckt der Kuchen etwas aufgetaut besser.

Für die Dekoration kann man geriebene vegane Schokolade und essbare Rosenblüten nehmen.

Wer Wert auf Rohkostqualität legt, sollte darauf achten, dass die Zutaten auch roh sind. Vieles ist roh nicht zu bekommen, z.B. Espresso, Vanille oder Ahornsirup. Man könnte auch kaltgeschleuderten Honig nehmen. In dem Fall wäre der Kuchen auch vollwertig, aber nicht vegan. Für die vegane Variate könnte man rohen Agavendicksaft nehmen.

Man kann auch frische Kirschen nehmen (die aus dem Glas sind natürlich nicht roh). Dann müsste man auf Spätsommer warten oder welche aus dem Ausland kaufen. Mit eingelegten Kirschen kann man den Kuchen zur jeder Zeit machen.

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Der Kuchen wird bei uns auf jeden Fall öfter gemacht. Der zeitliche Aufwand lohnt sich! Danach braucht man sich auch nicht mehr zu wundern , wenn ein Stück Rohkostkuchen im Café für 4,50-5,50 Euro angeboten wird. Ein stolzer Preis, aber es absolut wert!

Wir lieben diesen Kuchen!

 

Love & Peace

Mrs. FriedeFreude 🙂

 

*Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

 

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. veganriot sagt:

    Bist narrisch schaut der Kuchen gut aus! Wow!

    Gefällt mir

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