Erfahrungsbericht zum Floaten (float.de am Mittelweg in Hamburg Rotherbaum)

Am Freitag waren Mrs. und Mr. FriedeFreude floaten und ich dachte mir, ein Erfahrungsbericht kann nicht schaden, denn der Begriff Floaten war mir ein Fremdwort, bis ein Gutschein von float.de ins Haus flatterte. Beim Floaten „liegt“ man auf der Oberfläche des Wassers, deren Salzgehalt so hoch ist, dass man -selbst ohne Bewegung- nicht untergehen kann. Einige von Euch waren vielleicht schon mal im toten Meer, wo es ähnlich ist. Die Unterschiede liegen darin, dass beim Floaten Magnesiumsulfat MgSO4 verwendet wird, was für die Haut deutlich besser ist als austrocknende Salze, und dass wir fürs Floaten nicht nach Israel oder Jordanien fliegen mussten 😉

Nun speziell zu den Räumlichkeiten von float.de in Hamburg Rotherbaum (ich vermute, dass die Räume dieser Anbieter in anderen Städten ganz ähnlich sind). Man merkt von Anfang an, dass hier sehr stark darauf geachtet wird, ein „Wellness-Produkt“ anzubieten. Der Eingangsbereich ist sehr schick, man bekommt direkt Badelatschen, Tee mit gekochten Tüchern für Hände und Gesicht sowie einen Zettel mit Informationen zum Unterschreiben. Die Atmosphäre ist sehr angenehm und man hat das Gefühl, dass alles gut durchdacht ist. Beispielsweise braucht man nichts (!) mitzunehmen. Man floatet am besten nackt (darf sich aber auch Badesachen mitbringen), und Handtücher, Shampoo und Duschgel werden gestellt.

Das Floaten läuft dann so ab, dass man einen eigenen Raum bekommt (man kann es allein machen für 69€ oder als Paar für 99€). Dort ist ein kleiner, aber ausreichender, Eingangsbereich zum Umziehen, dahinter ein Toilettenbereich mit Waschbecken und dann eine Dusche und natürlich das Becken, das erstmal leer ist (das Wasser wird für jeden Gast frisch eingelassen). Nach ein paar Erklärungen der Angestellten schliesst man den Raum ab und das Wasser wird eingelassen. Sobald das Becken voll, hat man 60 Minuten Zeit zum Floaten.

Praktischerweise werden auch Ohropax zur Verfügung gestellt, denn der Kopf ist beim Floaten teilweise unter Wasser, so dass man sonst Wasser in die Ohren bekommen könnte. Zur Stützung der Nackens gibt es noch kurze Poolnudeln; hier sollte man ausprobieren, ob es einem mit oder ohne besser gefällt. Aufpassen sollte man, dass das Wasser nicht in die Augen kommt, weil es brennt. Das Besondere am Auf-dem-Wasser-liegen ist das Gefühl von Schwerelosigkeit. Man kann jeden einzelnen Muskel im Körper völlig entspannen, liegt einfach da und spürt absolut keinen Druck am Körper. Das fühlt sich ungewohnt, aber sehr angenehm an. Überhaupt geht es beim Floaten auch um eine generelle Reizreduktion, es hat also auch etwas Meditatives. Man hat die Möglichkeit, die Lichtverhältnisse (Sternenhimmel, blau, rot, grün, kein Licht) selbst zu beeinflussen und eine leichte Entspannungsmusik ein- oder auszuschalten. Einschlafen soll möglich sein, man kann weder untergehen noch „umkippen“.

Die 60 Minuten enden mit einem Blinken der Beleuchung und es wird „Time to say Goodbye“ von Andrea Bocelli gespielt (kleiner Scherz, nur das Blinken stimmt). Sehr angenehm fanden wir, dass man nach dieser schönen Zeit noch bis zu 30 Minuten im Raum bleiben darf, um zu Duschen und sich anzuziehen. Hinterher wurde uns noch Wasser zum Trinken angeboten.

Fazit: Floaten ist recht teuer und ein sehr dekadenter Luxus, den wir uns nicht regelmäßig gönnen werden, ABER es war großartig, das mal auszuprobieren. Wir waren hinterher extrem entspannt und von Anbieterseite wird alles getan, um es einem so angenehm wie möglich zu machen.

Love & Peace,

Mr. FriedeFreude

 

P.S. wer es ausprobieren möchte:

Mittelweg 160
20148 Hamburg
Tel. (040) 21 00 69 89
hamburg@float.de

P.P.S. wir haben keinen Bezug zum Betreiber und keinen Vorteil von dieser Rezension.

 

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